Interkulturelles Übersetzen
Interkulturelles Übersetzen ist eine mündliche Tätigkeit. Es ermöglicht eine effiziente Kommunikation zwischen Gesprächsteilnehmenden unterschiedlicher sprachlicher Herkunft. Im Unterschied zum (Konferenz-) Dolmetschen findet es im Trialog statt, einem „Dialog zu dritt“ (siehe Definition).
Interkulturelles Übersetzen kann weit über eine wörtliche Übersetzung hinausgehen: Obwohl die möglichst wortgetreue Übermittlung von Informationen immer im Zentrum steht, berücksichtigen interkulturell Übersetzende auch den sozialen und kulturellen Hintergrund der involvierten Personen. Die am Gespräch beteiligten Personen können sich folglich trotz unterschiedlicher Herkunft und Kultur verständigen und ihre eigene Sicht der jeweiligen Situation vermitteln. Die dadurch gewonnene Sicherheit erweitert den Handlungsspielraum aller Beteiligten.
Für Institutionen im Gesundheits-, Bildungs-, und Sozialbereich bedeutet der Einsatz von interkulturell Übersetzenden eine Effizienzsteigerung und damit einhergehend häufig eine Kostensenkung. Mehr dazu in den Argumentarien, die Sie in der rechten Spalte finden.
In Situationen, in denen es nicht möglich ist, interkulturell Übersetzende beizuziehen, können auch Telefondolmetschdienste genutzt werden.
In Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Verband für Weiterbildung (SVEB) und mit der Unterstützung des Bundesamt für Gesundheit BAG, hat INTERPRET ein schweizerisches Zertifikat für interkulturell Übersetzende geschaffen.
INTERPRET ist zudem die nationale Stelle für die Anerkennung der Ausbildungen in diesem Bereich.
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Weiterführende Informationen
Informationen zur Einsatzvermittlung, zu den Vermittlungsstellen, zu Ausbildung, Qualifizierung und Qualitätssicherung sowie zur Rolle von INTERPRET erhalten Sie in den entsprechenden Rubriken.
In der Infothek finden Sie darüber hinaus Grundlagendokumente, Statistiken, Studien und Publikationen zum Thema interkulturelles Übersetzen. ![]()

