Interkulturelles Übersetzen im Sozialbereich

In allen Bereichen des interkulturellen Übersetzens taucht Chancengleichheit immer wieder als zentrales transversales Thema auf (siehe auch Gesundheitsbereich, Bildungsbereich).

Im Sozialbereich werden interkulturelle Übersetzende eingesetzt, weil ein Teil der Migrationsbevölkerung sich in der lokalen Amtssprache nicht verständigen kann und/oder die jeweiligen sozialen Institutionen zu wenig gut kennt. So kann der Einsatz von interkulturellen Übersetzenden auch im Sozialbereich eine leistungs- und qualitätssichernde Wirkung haben.

Argumente für den Einsatz von interkulturellen Übersetzende im Sozialbereich finden Sie hier.


Publikationen

Neu erschienen: In der Studie Interkulturelles Übersetzen im Sozialbereich. Aktuelle Praxis und Handlungsempfehlungen anhand von Fallbeispielen hat Barbara von Glutz die aktuelle Praxis (mit Schwerpunkt Sozialhilfe) analysiert. Darauf aufbauend hat sie Schlussfolgerungen gezogen und konkrete Empfehlun­gen für die zukünftige Förderung des interkulturellen Übersetzens im Sozialwesen formuliert.

Der Schlussbericht zu der Studie steht ab sofort auf der Homepage von INTERPRET zur Verfügung: „Interkulturelles Übersetzen im Sozialbereich“

Ruth Calderón 2010: Interkulturelles Übersetzen und Vermitteln im Sozial- und Bildungsbereich: Aktuelle Praxis und Entwicklungspotential. Bericht zuhanden Bundesamt für Migration, Arbeit, Integration & Bürgerrecht, Sektion Integration.

Alberto Achermann und Jörg Künzli 2009: Übersetzen in der Sozialhilfe. Ansprüche Fremdsprachiger und Verpflichtungen des Staates. Gutachten zuhanden der Schweizerischen Konferenz der Integrationsdelegierten. Kurzfassung




Empfehlungen der Konferenz der Sozialdirektorinen und Sozialdirektoren SODK

Empfehlungen vom 24. Juni 2010 zur Förderung von Interkulturellem Übersetzen und Vermitteln134 K
Erläuterungen zu den Empfehlungen116 K
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